Interview mit dem Autor A.M. Arimont

A. M. Arimont

Hallo Bloodys,

wir finden es ist wieder Mal Zeit für ein Interview. Damit Shadow nicht vor Langeweile eingeht, haben wir ihm jetzt eine weitere Aufgabe aufgetragen. Während er die Factory bewacht, wird er zukünftig die „freiwilligen Opfer“ interviewen *muahahaha*.  Und ihr habt ihn sicherlich schon kennengelernt, oder? Dann wisst ihr, wie Shadow drauf ist…blutrünstig ist noch kein Wort für sein Verhalten ;D. Wir lassen ihm da die freie Wahl, wie er seine Opfer löchert. Es gibt nur eine Bedingung: Sie müssen am Leben bleiben :D.

TAB:
 …Welch eine Melodie im Ohr, wenn die Glocken der Tore erklingen. Da ist doch glatt wieder die nächste Beute ins Netz geraten. Huch, welch hoher Besuch. Treten Sie ein gnädiger Herr Arimont und nehmen Sie auf diesen frisch polierten Thron Platz. Möchten Sie vielleicht noch einen kleinen Absacker, bevor ich Shadow, Ihren Interviewpartner rufe? Nein?!! Na gut, Ihr Wunsch ist mein Befehl. Shadow!!!!! Dein Gast erwartet dich!

DS:
Ja Herrin, ich eile!!! Ohooo, wen haben wir denn da? Den gnädigen Herrn Arimont. Herrlich, dann können die Spiele ja beginnen…

Mein Name ist Shadow. Dark Shadow. Schneller als der Wind, flinker als ein Wiesel, schlauer als Einstein und  charmanter als George Clooney. Ich bin dein zweites Ich, ich bin dein Schatten, doch drehst du dich um, bin ich verschwunden. Ich wache Tag und Nacht, denn das Böse schläft nie. Und nun genug von mir, komm wir nun zu dir Arimont. Ich hoffe du sitzt bequem den zu beginn unserer netten Runde, bitte ich dich deinen Oberkörper zu entkleiden. So ist’s brav. Keine Angst wir fangen ganz sachte an mit dieser wunderschönen Peitsche. Der Griff ist aus feinstem Leder und seine Riemen aus den unglaublich schwingvollsten Tentakeln, so dass man meinen könnte Cthulhu persönlich hat sein Tentakel geopfert :D.  *Ratsch*

Ahh wie sie das Fleisch bei jedem Schlag zerschneiden *muahaha*. Herrlich und wie köstlich das Blut riecht. Nun aber zu dir mein Lieber. Stell doch einmal kurz vor. Wie bist du zum Schreiben gekommen und woher holst du dir deine Ideen?

A:
Vielen Dank für das Interesse! Ich heiße Andreas Arimont, bin 40 Jahre alt und habe schon als Kind ein paar Geschichten geschrieben.  Stephen King hat mich mit seinen Büchern schon früh begeistert, sodass ich den Wunsch hatte, dass irgendwann auch mal zu machen. Die Ideen fliegen mir tatsächlich meisten einfach so zu. Wenn ich lese, Filme ansehe oder oft ist es auch eine schreckliche Meldung in den Nachrichten.

DS:
Interessant. Irgendwie haben schon viele Autoren in ihrer Kindheit geschrieben. Nun gut, ich denke wir steigern mal unser Spielchen, bevor die Tentakeln ein Eigenleben entwickeln, denn das machen sie gerne …..*muahaa*…

Mhm wie wärs mit ein wenig „Meine Mutter schneidet Speck“??? Ja das ist herrlich. Was sollen wir denn nehmen? Zange, Hackbeil oder doch die Machete??? Mhmm, was meinst du? Machete?? Ja, sehr gute Wahl, meine Herrin liebt Macheten *muahaha*. So Flosse her, am besten die, mit der du nicht schreibst. Meine Mutter schneidet Speck und schneidet diesen Finger weg ….und zack…bye bye Stinkefinger  😀 :D.

Während ich ein bisschen den Finger fürs Essen zubereite und deine Wunde verarzte kannst du ja schon die nächsten Fragen beantworten.

Du bist auch Autor des Redrum Verlags. Wie kam es zu der Zusammenarbeit? Welche Bücher sind bereits von dir erschienen?

A:
Ich bekam irgendwann die Anfrage, ob ich Lust hätte, bei einer verrückten Anthologie mitzumachen. Es ging um Horrorgeschichten über Einhörner. Die Idee war so abgedreht und weit weg, von dem, was ich eigentlich schreibe, dass es mich gereizt hat, mitzumachen. Das Projekt ist dann irgendwann beim Redrum Verlag gelandet und die Rechte der einzelnen Autoren mussten neu eingeholt werden. So kam der erste Kontakt zum Redrum Verlag zustande. Kurz darauf wurde ich gefragt, ob ich mir eine weitere Zusammenarbeit vorstellen könnte.

Beim Redrum Verlag sind 50 Pieces for Grey, Helter Skelter Redux und Das Flüster des Teufels erschienen. Außerdem gibt es noch meine vier Short-Story Sammlungen Improbus, Thanatos, Insanus und ganz neu Haus 303.

DS:
Einhörner??? Was kann man denn zu Einhörnern schreiben :D. Sie sind doch meist die lieben Fabelwesen :P. Aber wie ich durch meine Herrin mitbekommen habe, bist du auch recht erfolgreich mit deinen Büchern, oder irren wir uns? Wie dem auch sei dein Finger schmeckt köstlich angebraten in Erdnussöl mit Knoblauch und jeglichen Gewürzen. Ein Gaumengenuss *-*. Ich würde dir gern ja ein Stück deines eigenen Fleisches anbieten, aber nein dein Fleisch ist nicht so zäh und sehr saftig 😀 Und erst recht dein Blut. Wie pures Zucker :D. Aber ich will dich nicht länger langweilen, gehen wir mal ein Stufe weiter. Du wirst nun an unseren Stromreaktor von unseren dienenden Seelen geschlossen. Und mal sehen, wie lange wir dich grillen können, ohne dass du uns hier wegstirbst 😀 Ach eins fehlt noch….*schüttet ein Trog voll Rattenblut über den armen Autor*…ja jetzt ist es perfekt. Diener, auf die Plätze, fertig, Strom!!!

Schreibst du lieber Splatterhorror oder doch lieber den Grusel- und Mystikhorror?

A:
Splatter oder Extrem Horror ist nicht so meins. Ich schreibe natürlich auch mal blutige Geschichten, aber vor allem mag ich psychologischen Horror. Am ehesten krabbeln mit die Geschichten unter die Haut, die davon handeln, was Menschen sich gegenseitig antun. Aber zuletzt habe ich auch wieder entdeckt, wie viel Spaß es macht, paranormale Storys wie Haus 303 zu schreiben. Da gibt es einfach keine Grenzen und du kannst alles machen.

DS:
*muaaaahhhaaaahhhaaa* Du armes Kerlchen magst kein Splatter und wirst hier gerade ganz schön ran genommen :D. Aber hey du hast echt viel ausgehalten bevor du als Grillhähnchen an der Stange geendet hättest. Schade, dann hätte ich heute endlich mal ein richtiges Festmahl und einen Menschen weniger um an die Weltherrschaft zu gelangen *muaaaahhhahahaa….*. Und psychischen Horror??? Ja das liest meine Herrin auch gern, vor allem wenn ihr Verstand beim Lesen richtig durchgewirbelt wird :D. Aber pssst….das darf eigentlich niemand wissen.  Bereit für die letzte Runde Folter? Dürft ich dich bitten, dich dort in die Badewanne lauter grüner Ameisen, Kakerlaken und Blutegel hineinzulegen. Wenn du gemütlich liegst, kannst du dann unsere Frage beantworten. Also…

Wenn du die Macht hättest, 5 Verstorbene ins Leben zurückzurufen, wer wäre es?

A:
Als erstes natürlich meine Eltern. Sie fehlen jeden Tag und haben unsere Hochzeit nicht mehr erlebt. Onkel Benny, dessen Lachen und seine warme, herzliche Art schmerzlich vermisst wird. Da gäbe es sicher noch etliche andere. Dallas Mayr alias Jack Ketchum vielleicht – da hätten alle Leser der dunklen Literatur was von.

DS:
Das tut uns leid mit deinen Eltern. Sie werden euch sicherlich von dort, wo sie jetzt sind, begleiten und auf eurer Hochzeit begleitet haben. Mit Jack Ketchum würde auch ein Mensch, den meine Herrin gern hat, wiederzurückkehren. Ich sehe es ihr immer wieder an, wenn sie über ihn und seine Geschichte spricht, wie sehr es ihr schmerzt und wie ihre Augen sich mit Tränen füllen. Mit Edward Lee ist er einer ihrer Lieblingsautoren und auf der Dark Zone 2016 hat sie sich auch lange mit ihm unterhalten. Die Todesnachricht war viel mehr als nur ein Schock für sie. So genug der Gefühle….Gefühle passen nicht zur Ergreifung der Weltherrschaft.

Zum Abschluss spritze ich dich jetzt mit diesen wunderschönen Feuerwehrschlauch ab, weil so wie du gerade aussiehst, kannst du nicht aus dem Haus gehen. Wir dürfen doch die anderen Mitglieder nicht erschrecken. Also bitte einmal lächeln *muahahaha*.

Noch eine letzte Frage: Jack Ketchum oder Stephen King?

A:
Diese beiden sind für mich untrennbar. Stephen King hat das Tor für mich zur Welt der Fantastik Literatur aufgestoßen. Jack Ketchum war eine Entdeckung und Offenbarung zugleich. Und der Anstoß, endlich selber zu schreiben.

DS:
Gute Antwort. So und nun geh schell dort hinein zum Trocknen, damit ich hier aufräumen kann. Die Herrin mag es nicht, wenn es hier wie im Saustall aussieht. Sie wird sich gleich auch von dir persönlich nochmal abschieden. Husch, husch!

Herrin, der Gast ist fertig. Sie können ihn zur Tür begleiten.

TB:
Danke Shadow. So nun zu Ihnen werter Herr Arimont. Ich hoffe, sie mussten nicht allzu viel leiden. Shadow ist halt eine Eigenart für sich.  Wir bedanken uns für Ihre Zeit und den Mut sich dem Interview mit Shadow zu stellen. Kommen Sie gut heim und viel Erfolg und Spaß weiterhin beim Schreiben.

Und wer noch etwas mehr über ihn erfahren möchte, kann doch mal auf seiner Facebookseite  https://www.facebook.com/arimont.andreas/ rumschnüffeln und ein Like dalassen 😊.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Bloggen auf WordPress.com.

Nach oben ↑

%d Bloggern gefällt das: