black stories – Bloody Cases Edition

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Wir haben uns Gedanken darüber gemacht, wie man etwas Pepp in einen Bücherblog bringen kann. Was wäre vielleicht noch interessant für die Leser? Was passt zu einen Bücherblog, der sich speziell mit Horror und Thriller beschäftigt? Nach langem hin und her haben wir die Lösung gefunden: es soll hin und wieder ein Special bei „Thrill and Blood“ geben, bei dem es sich dann nicht um Bücher, sondern um Spiele, Filme oder Musik drehen soll.

Und was passt am besten zu Thrill and Blood???? Naa??? Ganz genau Rosmunde Pilcher und Liebesschnulzen 😀 😀 …… oder auch nicht 😀 :D. Nein, quatsch mit Soße :P, natürlich Mord und Totschlag. Und da ich (Bloody Natti) gerne auch Rätsel löse und bei Serien wie Law and Order etc. auch immer mit ermittel und nach dem Mörder suche, wollte ich wieder mal an verschiedenen Abende mit Freunden etc. Rätsel über Mord und Totschlag lösen. Bereits aus meiner Schulzeit kannte ich das Kartenspiel black stories und wusste, dass man in diesem Spiel ebenfalls tödliche Unfälle, Morde etc. aufklärt.

 

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Was sind eigentlich „black stories?

black stories sind knifflige, morbide, rabenschwarze Geschichten, die sich so oder so ähnlich zugetragen haben könnten. In einer Runde eingeschworener black stories-Fans nehmen sie rasch Form an. Manchmal geht es ganz schnell: zwei, drei Fragen, und schon ist man auf der richtigen Fährte. Oft beißt man sich jedoch auch die Zähne an einer vermeintlichen leichten Geschichte aus. In den letzten Jahren sind black stories immer populärer geworden. Allein in Deutschland gibt es mittlerweile mehrere Begriffe für diese Geschichten: Denkpuzzles, laterale Rätsel, Mysteries, Rätsel-Geschichten und Rätsel-Krimis. Aber garantiert „schwarz“ sind nur black stories.

Quelle: (beigefügte Spielanleitung)

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Das klingt doch wirklich spannend und unterhaltsam, nicht? Wir haben uns dann für die Bloody Cases Edition entschieden, da sich diese Edition mit 50 Rätsel rund um reale Kriminalfälle beschäftigt. Und gerade echte Kriminalfälle finden wir persönlich richtig interessant, da man in den meisten Dokumentationen den Täter erst einmal richtig kennen lernt. Die Karten sowie auch die Schachtel (Kartenbox) sind in bester Qualität und scheinen einiges auszuhalten. Allerdings punktet hier nicht nur die Qualität, sondern auch die liebevolle Gestaltung. Die Illustrationen der einzelnen Karten passen immer gut zu dem Fall, der zu lösen ist und die kurze Schilderung zu einem Fall ist immer sehr geheimnisvoll gestaltet, sodass das Hirn direkt anfängt zu rattern und die ersten Fragen automatisch entstehen und gestellt werden. Gerade weil diese Edition von realen Kriminalfällen handelt, spielt man nicht nur, sondern lernt auch etwas dazu :).

 

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Wie spielt man jetzt eigentlich black stories?

Hier die Spielanleitung bzw. Spielregeln:

Das Kartenset enthält 50 knifflige, rabenschwarze Rätselkarten für Teenager und Erwachsene, die es durch geschicktes Fragen zu lösen gilt. Am meisten Spaß macht es , black stories zusammen in einer größeren Runde zu knacken. Einer, der Gebieter (das ist derjenige, der die Lösung kennt und alle Fragen beantworten muss), nimmt eine Karte aus dem Stapel, liest den geheimnisvollen Hinweis auf der Vorderseite vor und fragt: „warum wohl?“ Auf der Rückseite findet er die Antwort, die nur er allein lesen darf – und die er natürlich für sich behält. Um die black story zu lösen – also auf das groteske, nicht selten makabere Geschehnis zu kommen, das sich dahinter verbirgt -, sind alle Fragen von Seiten des Ratevolks erlaubt, solange sie so formuliert sind, dass der Gebieter sind mit „ja“ oder „nein“ beantworten kann. Mit Geschick und Ausdauer tastet man sich so langsam an die Antwort heran.

Dabei kommt es natürlich immer wieder vor, dass das Ratevolk völlig im Dunklen tappt und Fragen formuliert, die …

  • … prinzipiell nicht mit ja oder nein beantwortet werden können (z.B. „War der Mann groß oder klein?“). Bei solchen Fragen muss der Gebieter auf eine neue Formulierung bestehen.
  • … keine einfache zutreffende ja/nein-Antwort erlauben, da falsche Annahmen zugrunde liegen (z.B. „War der Mann groß?“, wenn es in der black story gar nicht um einen Mann, sondern um ein Tier geht). In einem solchen Fall weist der Gebieter das Ratevolk großmütig darauf hin, dass es einer falschen Fährte folgt.
  • … auf Abwege führen (z.B. „War der Mann vorher in der Kirche?“, wenn es gar keine Rolle spielt, ob der Mann in der Kirche war oder nicht), Natürlich ist das im Einzelfall schwer zu entscheiden, und manchmal macht es ja auch Spaß, die anderen zappeln zu lassen. Ein milde gestimmter Gebieter wird das Ratevolk darauf hinweisen, wenn eine Frage nichts zur Sache tut.

Der Gebieter hat immer Recht, und nur die Geschichte auf der Rückseite der Karte ist die richtige Lösung. Sobald der geschilderte Todesfall in den Grundzügen rekonstruiert wurde, kann der Gebieter den Punkt erteilen. Zur Belohnung darf er dem Ratevolk anschließend den Text mit all seinen grausigen Details vorlesen. Auf der Vorderseite ist kurz der Kriminalfall geschildert und auf der Rückseite steht immer die Lösung, die natürlich nur der Gebieter kennt.

Quelle: (Spielanleitung des Spiels, moses-Verlag.de)

Black stories ist ab einem Alter von 12 Jahren geeignet und kann ab zwei Spielern gespielt werden. Allerdings macht es natürlich in einer größeren Gruppe viel mehr Spaß, da mehrere Ideen und Fragen in der Raterunde zusammen kommen. Es dient nicht nur für einen tollen Spieleabend bei Freunden, sondern ist auch ein richtiger Partyrenner. Und jeder, der black stories spielen möchte, sollte schon etwas Zeit mitbringen :).

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Black stories haben wir zu zweit und an verschiedenen Tagen mit Bekannten und Freunden gespielt. Wir haben schnell festgestellt, dass das Auflösen der Fälle mit mehreren Personen wesentlich mehr Spaß macht als zu zweit bzw. in diesem Sinne dann alleine, weil der andere Spieler ja der Gebieter ist. Es ist ziemlich spannend und interessant wie verschieden die Spieler denken und welche tolle Ideen und Fragen dann zusammen kommen. Denn zusammen kommt doch am besten auf den richtigen Weg und zur richtigen Lösung.

Ich habe dieses Spiel schon bereits zur Schulzeit geliebt und wir haben jede freie Stunden und Gelegenheit genutzt, einen weiteren Fall zu lösen, aber auch meine Mitspieler waren sichtlich begeistert und hatten ziemlich viel Spaß und natürlich auch wirklich tolle und hilfreiche Ideen. Zudem gefiel es uns auch, dass diese Edition von realen Kriminalfällen handelt, sodass man auch etwas für das Allgemeinwissen dazu gelernt hat. Je schwieriger der Fall, desto länger dauert es, bis man der Lösung nahe kommt. Natürlich kann es auch passieren, dass man überhaupt nicht den Fall löst, sodass wir nach einer gewisser Zeit den Gebieter gebeten haben, uns nicht länger zappeln zu lassen, sondern das Rätsel aufzulösen. Eine ungefähre Spieldauer wird zwar vom Verlag von 2 – 222 Minuten angegeben, allerdings kann man keine genaue Zeit angeben. Denn wie schon zuvor erwähnt, ist es halt fallabhängig, wie schnell man auf die Lösung kommt und natürlich kommt auch der Faktor dazu, ob man nur eine gewisse Anzahl an Fällen lösen möchte oder alle 50.

Black stories  garantiert, Spiel, Spaß Rätsel, Wissen und rabenschwarze makabere Fälle – nicht nur zu Hause, sondern auch unterwegs, auf Reise, in der Schulpause oder wo auch immer :).

Ein MUSS für alle Rätsel-, Krimi- und Thrillerfans ❤

Beim moses.Verlag gibt es auch viele andere Varianten, wenn einer nicht auf makabere Geschichten steht. Stöbert hierzu einfach mal auf der Homepage des Verlags unter: https://www.moses-verlag.de/

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Info:
Unsere Wertungspunkte vergeben wir in Totenköpfen von 1-10, wobei 1 sehr schlecht und unterhaltsam und 10 entsprechend sehr empfehlenswert und unterhaltsam ist.

Zu guter Letzt bedanken wir uns recht herzlich bei moses.Verlag für die Zuverfügungstellung eines Presseexemplars und dem damit uns gegenüber entgegengebrachten Vertrauen. Diese Tatsache beeinflusst aber in keinster Weise unser persönliches Spielempfinden.

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Produktinformation:

  • Verlag : moses
  • Erscheinungsjahr: 2018
  • Spieleranzahl: ab 2
  • Alter: ab 712
  • ISBN: 978-3-89777-972-3
  • Autoren: Corinna Hader u. Jens Schumacher
  • Illustrator: Bernhard Skopnik
  • Preis: 9,95 € (UVP)

Quelle: (moses-verlag.de, Spielanleitungsheft)

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