20 Snippets by Alex Fox

20 Snippets

Klappentext / Inhalt

Meldorf (af) – Am heutigen Freitag gelang es den örtlichen Ermittlungsbehörden endlich, den schon länger gesuchten Alex Fox ausfindig zu machen. Der Autor war in der Vergangenheit bereits durch sein Buch Paranigma auffällig geworden. Im Kofferraum seines Wagens wurden zwanzig Geschichten sichergestellt. Vonseiten der Behörden hieß es, man habe selten derart verstörendes Material gesichtet. Ein Sprecher der Polizei sagte, von Mord über Verstümmelung bis hin zu Okkultimus sei alles dabei.

Fox verteidigte seine Werke mit der Aussage, er wolle den Leser nur unterhalten. Ob ihm das gelingen würde, müsse jeder selbst für sich entscheiden. Freunde der Horror-Literatur und des Thrillers hätten aber gewiss ihren Spaß an der Lektüre. Der zuständige Staatsanwalt schlug daraufhin eine baldige Einweisung in eine psychiatrische Klinik vor.

Die zwanzig besagten Kurzgeschichten liegen nunmehr in Form dieses Buches erstmals einer breiten Öffentlichkeit zur Begutachtung vor.

Quelle: (Klappentext)

Inhaltsangabe:

20 Snippets ist eine Sammlung von zwanzig Kurzgeschichten, die vom Dies- und Jenseits, vom Kampf mit dem Leben und der eigenen Psyche und vom Sterben in all seinen Facetten handeln. Der Schrecken lauert, wie so oft, unter der Oberfläche und wartet zwischen den Zeilen darauf, sein wahres Gesicht zu zeigen. Die Abgründe der menschlichen Seele sind immer da, wohin wir auch gehen und wir wissen nie, wann sie sich uns offenbaren. Mal satirisch, mal makaber und manchmal einfach nur böse, erzählen die Snippets von grausamen Mördern, gewissenlosen Betrügern, fanatischen Wissenschaftlern oder schlichtweg geisteskranken Opfern unserer modernen Gesellschaft…Tauchen Sie ein in die verstörende Welt der Geister und des Geistes. Genießen Sie Thriller, Horror- und Krimigeschichten, die zum Mitfiebern und Nachdenken bewegen. Und lassen Sie sich böse überraschen…

Quelle: (Alex-fox.usAmazon)

Dieser Inhaltsangabe ist nichts Weiteres hinzuzufügen, da sie wirklich alles beinhaltet, worum es in der Anthologie geht. Ich kann nur horrormäßiges Vergnügen wünschen :).

 

Meine Einschätzung

„20 Snippets“ ist eine abwechslungsreiche Anthologie und zugleich auch das erste Buch, das ich von Alex Fox gelesen habe. Den Leser erwartet ein unvergesslicher Horrortrip durch 20 unheimliche kurze Geschichten zum Gruseln, Schaudern, Fürchten aber auch zum Nachdenken.

Mit „Nachts im Wald“, die mir sehr bekannt vorkam, hat der Autor einen interessanten Einstieg gewählt und dem Leser verdeutlicht, dass es sich bei 20 Snippets nicht nur um harmlosen Gruselhorror handelt, sondern es auch makaber zugehen kann. Insgesamt sind die einzelnen Geschichten sehr flüssig, spannend und facettenreich und wie es der Name „Kurzgeschichten“ schon sagt auch kurzweilig geschrieben. Leider enden einige Geschichten abrupt, wo es meiner Meinung nach gerade erst richtig anfing. Dafür wiederum sind dem Autor bei manchen Geschichten die offenen Enden sehr gut gelungen und der Leser konnte sich die Geschichte weiterspinnen. Auch der Schreibstil des Autors ist sehr klar, flüssig und verständlich. Aufgrund der Kürze der Geschichten sind hier die Charaktere verständlicherweise nicht wirklich intensiv ausgearbeitet und erhielten keine Tiefe, was aber bei Anthologien oder Kurzgeschichtensammlungen nicht zu erwarten ist. 

So kann auch es auch in jeder Anthologie vorkommen, dass man die einen Geschichten großartig findet und andere wiederum einen überhaupt nicht ansprechen. Auch in „20 Snippets“ hat mich nicht jede Geschichte überzeugen können, dennoch hatte ich ein kurzes Lesevergnügen. Besonders interessant fand ich das ausführliche Nachwort des Autors, in dem er auf das Entstehen jeder einzelner Geschichte eingeht. Dieser Autor hat echt eine blühende Fantasie und wirkt insbesondere auch durch sein Nachwort sehr sympatisch.

Fazit / Wertung

„20 Snippets“ ist eine unterhaltsame und facettenreiche Anthologie eines sympathischen Autors mit blühender Fantasie. Ob Grusel, Schrecken oder makabere Geschichten – all dies ist in dieser Anthologie wiederzufinden. Aufgrund der Kürze der Geschichten, kann man sich die zu lesenden Geschichten besonders gut einteilen. Da ich hauptsächlich auf dem Weg zur Arbeit und wieder zurück lese, konnte ich es mir auch zeitlich gut einteilen und hatte somit nie das Problem mitten in einer Geschichte unterbrechen zu müssen. Für mich persönlich endeten leider einige Geschichten abrupt, wo es in meinen Augen eigentlich erst richtig anfing. Aber das ist Bemängeln auf hohem Niveau, denn ich denke, dass dies alles so vom Autor gewollt ist. Er hat einen sehr klaren und verständlichen Schreibstil und viele tolle Ideen. Doch besonders interessant fand ich sein ausführliches Nachwort, in dem er auf jede Geschichte und ihrer Entstehung noch einmal kurz einging. Für den Leser ist es doch recht spannend, wie die einzelnen Ideen und Geschichten schließlich entstanden sind. Und bei einem Preis von 4,49 €, was ich für diese gelungen Arbeit schon sehr preiswertig finde, kann man ich nicht echt meckern.

Ich kann dieses kurze Lesevergnügen wirklich nur empfehlen und würde mich freuen, wenn einige von Euch mit dem Kauf dieser Anthologie diesen jungen und talentierten Autor unterstützen würden 🙂

Ich vergebe daher  7 skull-and-crossbones-fake-tattoos-j-e1521932203637 von 10 skull-and-crossbones-fake-tattoos-j-e1521932203637

Info:
Meine Wertungspunkte vergebe ich in Totenköpfen von 1-10, wobei 1 sehr schlecht und ununterhaltsam und 10 entsprechende sehr empfehlenswert und unterhaltsam ist.

Zu guter Letzt bedanke ich mich recht herzlich bei Alex Fox für die Zurverfügungstellung eines Rezensionsexemplars und dem damit mir gegenüber entgegengebrachten Vertrauen.
Diese Tatsache beeinflusst aber in keinster Weise mein persönliches Leseempfinden.

 

Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Independently published (8. März 2019)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN: 978-1799103493
  • Größe und/oder Gewicht: 12,9 x 1 x 19,8 cm
  • Preis:  4,49 €

Quelle: (Amazon)


Über den Autor

Alex Fox

Über mich:

Ich habe Stories erfunden und geschrieben, seit ich denken kann. Später, im Studium der deutschen und englischen Literatur, durfte ich mich lange und intensiv mit dem Erzählen als solches auseinandersetzen. Und im anschließenden Jura-Studium, war nicht nur die Sprache als präzises Werkzeug gefordert, auch das Verständnis unserer Gesellschaft und die Mechanismen unseres Handelns mussten verstanden werden.

Das Schreiben ist für mich die elementarste Art, eine Geschichte zu erzählen. Der Leser kann seiner Vorstellungskraft freien Lauf lassen, wird geleitet in eine andere Welt, erlebt dort Spannung, Trauer, Freude und manchmal Angst. Man leidet mit den Figuren, hasst oder liebt sie. Emotionen bestimmen unser Leben und wenn es mir gelingt, den Leser mit auf eine Reise zu nehmen, dann habe ich als Autor das Wichtigste richtig gemacht.

Über das Schreiben:

Ich denke, jeder Autor ist auf andere Weise produktiv. Das merke ich auch immer wieder, wenn ich mich mit Kollegen unterhalte. Aber vielleicht ist es auch gerade deswegen eine Berufung, weil es einen schlichtweg packt man seinem inneren Drang auf die Weise folgen muss, die für einen selbst funktioniert. Wenn ich mich in einer akuten Schreibphase befinde, dann verhalte ich mich wie ein Besessener über Tage, manchmal Wochen hinweg. Ein Psychologe würde das dann wohl einen manischen Schub nennen. Ich vernachlässige in dieser Zeit wirklich alles. Wohnung, soziale Kontakte, Sport, Hobbies. Alles ist im Pausemodus. Selbst das Essen wird so lange hinausgeschoben, bis es nicht mehr geht. Mein Leben besteht dann tatsächlich nur noch aus Schreiben, Schlafen und zwischendrin einer schnellen Pizza. Zum Schlafen komme ich dann auch nur, wenn ich wirklich nicht mehr kann. Oft gelingt mir dann dennoch das Einschlafen nicht gleich. Meistens stehe ich vier bis fünf Mal wieder auf, weil ich noch einen Einfall hatte, den ich niederschreiben muss, damit ich ihn bis zum nächsten Morgen nicht wieder vergesse. Es ist tatsächlich ziemlich anstrengend und unglaublich auslaugend. Am Ende einer solchen Phase bin ich dann oft ein paar Wochen lang völlig ausgebrannt und versuche zurück in mein alltägliches Leben zu finden. Für manch einen mag das alles sehr schwer vorstellbar sein. Ich weiß auch nicht, wie andere Autoren es anstellen, ihr Schreiben moderat in den Alltag zu integrieren. Aber selbst für die kleinsten Dinge bleibt mir in dieser Situation kein Platz. Das morgendliche Rasieren fällt gern einmal aus. Stattdessen wird gleich der Computer hochgefahren und beim ersten Kaffee schon mit dem Schreiben begonnen. Ich kann von Glück reden, eine verständnisvolle Freundin zu haben, die mich hierbei unterstützt. Aber am Ende ist es dann umso schöner, etwas Einmaliges vollendet zu haben. Und darauf kommt es letztendlich an.

Quelle: (wortwörtlich übernommen von http://www.alex-fox.us/?q=Autor)
Bildquelle: (http://www.alex-fox.us/?q=Autor)

 

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