Interview mit der Autorin Morgan Stern

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Liebe Morgan, es freut uns, dass Du Dich in die Hallen des Todes gewagt hast, um Dich unseren Fragen zu stellen. Ich denke, dass einige dieser fantastischen Blutgemeinde Dich nicht kennen Deswegen stell dich doch einfach mal kurz vor .

MS:
Aber gerne. Mein Name ist Morgan Stern, ich bin 38 Jahre und ich schreibe Bücher .
Wenn ich nicht schreibe, verbringe ich die Zeit mit meiner Familie. Eigentlich ein ganz entspanntes Dasein, muss ich zugeben.

TB:
Entspannt ist immer gut und schützt auch die Nerven .

Wie bist du zu dem Entschluss gekommen zu schreiben?

MS:
Es gab da keinen wirklichen Wendepunkt in meinem Leben, der mich zur Autorin gemacht hat. Ich schreibe eigentlich schon immer, zwar in verschiedenen Bereichen, aber mit einer gewissen Phantasie drängt sich der Gedanke, all das auch zu Papier zu bringen, irgendwann förmlich auf.

TB:
Interessant und auch etwas anderes . Ich persönlich kenne wenige Autoren, die schon ihr ganzes Leben lang geschrieben haben.

In welchem Genre bist du zu Hause? Was ist für dich das Schönste am Autorendasein?

MS:
Primär schreibe ich Psychothriller. Das war keine bewusste Wah,l sondern vielmehr habe ich am Ende meines ersten Buches sehr lange überlegt, wo man es Genre technisch überhaupt einordnen könnte. Ich fühle mich in dem Bereich recht wohl, mag die menschlichen Abgründe, je kaputter desto interessanter quasi.

Das Schönste am Autorendasein ist für mich, dass ich etwas schaffen kann, etwas erschaffen. Eine Geschichte, Personen, Handlungen… man haucht nicht nur Leben ein, man kreiert es erst einmal.

TB:
Ich liebe Psychothriller, wenn ich mal eine Pause von dem Horror und Hardcore brauche . Und du hast vollkommen recht, je kranker und kaputter der Mensch ist, desto interessanter ist die Geschichte.

Ich ziehe auch meinen Hut vor allen Autoren, die viel Herzensblut in ihr Projekt stecken, denn ein Buch schreiben bedeutet nicht nur Ideen und Leidenschaft zu investieren, sondern auch viel Zeit und Arbeit. Hut ab, dass schon die Zeit gefunden hast, ein zweites Buch zu schreiben und zu veröffentlichen Ich wünsche Dir jetzt schon einmal viel Erfolg .

Woher bekommst du all deine Ideen und Einflüsse?

MS:
Grob gesagt aus dem alltäglichen Leben. Inspirieren kann eigentlich alles und jeder, ganz egal ob ich stundenlang irgendwo aufs Wasser starre oder in einem Cafe in der Stadt sitze und Menschen beobachte.

TB:
Diese Antwort habe ich schon in ähnlichen Varianten von anderen Autoren bekommen. Aber da ihr habt ihr vollkommen Recht, denn wenn ich so manche Tage die Welt, die Menschen und vieles mehr um mich rum beobachte, fallen einem die kuriosten Ideen ein .

Hast du ein Vorbild?

MS:
Nein, nicht wirklich. Ich bewundere Menschen, die das Leben so akzeptieren können, wie es eben ist und es dennoch in vollen Zügen genießen. Wahrlich erstrebenswert.

TB:

Wie viel von deiner Persönlichkeit stecken in deinen Charakteren?

MS:
Haha… das ist eine Frage, die man als Autor, glaube ich, nur falsch beantworten kann. Ein bißchen was von mir steckt sicher in meinen Charakteren aber ich kann mit gutem Gewissen sagen, dass ich für keinen meiner Protagonisten mich selbst als Vorbild genommen habe. Eher im Gegenteil, einige Male habe ich mir beim Schreiben gedacht, dass ICH in der Situation wirklich ganz anders reagieren würde.

TB:
Das finde ich wirklich interessant , zumal wenn man als Erfinder einer Figur ganz anders als die Figur reagieren würde.

Welcher deiner Charaktere wärst du gern und wieso?

MS:
Danke nein, da würde ich passen.

TB:
Die Antwort kam schnell .

Welche Kräfte hättest du gerne und wofür würdest du sie einsetzen?

MS:
Puh… ich würde gern heilen können und wofür einsetzen? Das liegt quasi auf der Hand. Ich würde einfach alles und jeden gesund machen und hoffen, dass das die ganzen anderen Probleme der Welt lösen könnte. Ein bißchen egoistischer gedacht, wäre das Fliegen etwas, was ich toll fände. Die Vogelperspektive muss gigantisch sein.

TB:
Heilen und fliegen, warum nicht? Sind auf jeden Fall sehr interessante Wünsche von Kräften .

Wenn du einen Tag alles machen darfst, was du möchtest, was würdest du tun?

MS:
Ich darf doch so auch tun was ich möchte. Hätten meine Taten keinerlei Konsequenze,n würde ich wahrscheinlich allen möglichen ungesunden Mist in mich hinein stopfen, Geld das ich nicht habe für Dinge ausgeben, die ich nicht brauchen und mit einem Privatjet einmal alle meine Lieblingsorte abgrasen.

TB:
Interessant . Da würde ich ganz andere DInge machen , aber ich liebe ja auch den Horror und bin da aus einem ganz anderen Kaliber – bin ja schließlich nicht umsonst die Blutkönigin .

Du darfst einen Tag mit deinem Lieblingsstar verbringen. Wer wäre dieser Star und was würdest du an diesem Tag alles mit ihr oder ihm unternehmen?

MS:
Ach du lieber Himmel…. Also auf einen Namen lasse ich mich da nicht festlegen, sorry. Ich muss dazu sagen, dass es doch ein paar Musiker gibt, die ich wirklich gerne mag und auch gerne treffen würde. Mein Plan für besagten Tag wäre auch wirklich für alle davon absolut passend. Ich würde die werten Herren zu einem Umstylingtag einladen und natürlich auch selbst Hand anlegen. Haarschnitt, Klamotten, alles eben. Ich finde, die Musikerszene ist echt nicht mehr das, was sie mal war. Bis auf ein paar wenige Ausnahmen, fallen die Männer heute gar nicht mehr auf, wenn sie auf der Straße unterwegs sind und die Chance, dass ihnen jemand im Vorbeigehen 50 Cent in den Kaffeebecher wirft, ist ebenfalls extrem hoch – schon allein, weil das äußere Erscheinungsbild dem eines Obdachlosen gleicht. Ich gehe jetzt besser in Deckung

TB:
. Ich hoffe hier sind jetzt keine Musiker anwesend, die diesen Style ebenfalls haben, wie du ihn beschreibst .

Zu guter Letzt: Tee oder Kaffee?

MS:
Kaffee – in rauen Mengen ungesund, daher zwischendurch immer mal Tee.

TB:
Dann hast Du hier erst einmal zum Aufamten und zum Ende der Befragung Deinen verdienten Kaffee. Wir bedanken uns bei Dir für Deine Zeit und Deinem Mut die Tore der Hölle durschritten zu haben . Vielen dank auch für dieses nette und informatives Interview .

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Facebookseite der Autorin: Morgan Stern
Hompage der Autorin: www.morganstern.de

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