House of Horrors 2018

23559367_1530648870348171_3425080827416421917_nFotoquelle: https://www.facebook.com/houseofhorrorscon/photos/gm.189304951639695/1530648870348171/?type=3&theater

Am 10. November haben wir zum ersten Mal die „House of Horrors“-Con, die vom 09.11.-11.11.2018 in Oberhausen stattfand, besucht. Doch was genau ist eigentlich die „House of Horrors“ bzw. was kann man dort erleben?? Und wer kann seine eigene Veranstaltung nicht besser beschreiben, als die Veranstalter selbst:

„Das House of Horrors ist das ultimative Festival für Fans des fantastischen Films in Europa!

Es erwartet Euch ein höllisches Wochenende in der einzigartigen Turbinenhalle Oberhausen.
Düstere Dekoration sorgt dabei für die richtige Stimmung, die Fenster werden schwarz abgeklebt, scary Sounds und eine gruselige Deko werden dafür sorgen das ihr Horror Feeling pur erleben werdet!

Das House of Horrors ist Europas einzige Horror Convention auf einer Fläche von fast 10.000m², verteilt über mehrere Hallen, zwei Ebenen mit einem großen Außenbereich, Top Stargästen und drei Tagen voller Programm von morgens bis abends.

Zu den vielen Programmpunkten gehören u.a.:
Autogrammstunden, kostenlose Filmscreenings, Photoshoots mit den Stars, Lesungen, Fanfilme, Frage & Antwortstunden, Cosplay Zone, Verlosungen, Workshops, diverse Ausstellungen, Vorträge, Comic Area, Kostümwettbewerb, Horror Shows, Präsentationen neuer Horrorfilme, Tätowierer und vieles mehr.

Auch der Händlerbereich lässt keine Wünsche übrig, DVD & Blu Ray in riesiger Auswahl, alte & neue Filmplakate, Masken, Pressematerial, Filmcells, Actionfiguren, Buttons, Statuen, Soundtracks, Hörspiele, Romane, Starfotos, Magazine, Autogramme, T-Shirts und vieles mehr bieten diverse Händler aus ganz Europa und den USA an.“

Quelle: (wortwörtlich übernommen von https://www.houseofhorrors.events/)

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Für Gäste und Besucher, die mit dem Pkw anreisen, gibt es genügend Parkplätze auf dem Gelände selbst gegen eine Parkgebühr für 3,00 €. Allerdings sind auch in der Straße außerhalb des Geländes reichlich kostenlose Parkmöglichkeiten. Allerdings müsste man schon sehr früh dafür anreisen. Wir sind am Tag selbst erst gegen 11 Uhr in Oberhausen angekommen und hatten Glück, dass gerade jemand weggefahren ist und wir direkt gegenüber dem Veranstaltungsgelände dadurch einen Parkplatz bekommen haben. Auch durch das hohe Verkehrsaufkommen durch Besuchern der Innenstadt, des Centros, des Sealifes und vieles mehr, kann es sich stauen und man steht schon etwa 10 Minuten an einer Ampel. Dies nur als Hinweis für Leute, die ungeduldig sind oder auch nicht gern im Stau etc. stehen.

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Direkt am Anfang des Treppenaufgangs zur Turbinenhalle wurde man von Autos der Umbrella Corporation in Empfang genommen. Abends waren ihre Blaulichter natürlich ansehender als am Tage. Bevor man in die Halle eintreten durfte wurde man von den Securitys auf spitze Gegenstände kontrolliert. Im Gegensatz zu anderen Conventions oder Messen waren hier anscheinend keine Getränke erlaubt, auch nicht in Plastikflaschen. Denn wenn man rein kam, sah man dann links einen Tisch voll mit Getränkeflaschen stehen.  Zum Glück hatten wir dieses Mal keine bei…aber das sollte mir jetzt auch nicht den Spaß verderben. Auch  die Kassen waren verschieden aufgeteilt: einmal gab es eine Kasse für Presse- und Gästekarten, dann eine Kasse für Besucher mit Tickets und eine Tageskasse. Dies war auch gut durchdacht und gut geplant, doch die tatsächliche Umsetzung war natürlich anders. Aber trotz allem hat es recht gut geklappt und wir konnten uns endlich ins Getümmel begeben. Um einen Überblick zu bekommen, habe ich mir erst einmal einen Hallenplan und das Programm am Infostand besorgt. Denn schließlich waren wir hauptsächlich  wegen den Lesungen von den Autoren aus „Written in Blood“ dort. Doch so wirklich hat uns der Hallenplan auch nichts gebracht, so dass wir einfach mal drauf losgegangen sind.

Zunächst kamen wir in den großen Händlerbereich. Dort konnte man Massen an DVD’s, Mediabooks und BluRays kaufen. Auch die Auswahl an Merchandising war sehr umfangreich von Funko Pops, T-Shirts und Poster bis hin zu handgefertigten und hammergeilen Figuren aus verschiedensten Filmen. Besonders einfallsreich und lustig fand ich die Idee Bilder von verschiedenen Figuren auf Kinderschokolade-Verpackungen drucken zu lassen. Daher habe ich mir auch direkt die Tafeln meiner zwei Lieblinge Freddy Krüger und Michael Myers gekauft. Ich hatte echtes Glück, denn diese beiden Tafeln waren sehr schnell ausverkauft. Was ich aber feststellen mussten, dass preislich viele Stände sehr angehoben waren.


In der zweiten Halle kamen wir der Sache dann schon etwas näher. Sie war sehr düster und schön schaurig. In dieser Halle befanden sich auch nur noch wenige Händler, denn dort befanden sich die Autogrammtische der geladenen Stargäste, die Panelbühne, das Lesecafè und der Stand meiner heiß geliebten Autoren, die wir natürlich zuerst in dieser Halle begrüßt haben.

Und zu allererst hat uns M.H. Steinmetz in Empfang genommen. Es war wirklich toll ihn wieder zu sehen und ich habe auch direkt wie schon auf der BuCon im Oktober abgesprochen meine Bücher erhalten <3.  Hierfür danke ich dir noch einmal recht herzlich und für die tollen Widmungen *-*.  Aber ich danke dir auch für die tollen Gespräche, deiner tollen und lustigen Lesung und das spontane aber lustige Interview.

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Auf die Frau aus der Hölle musste ich auch nicht lange warten *-*. Denn als Faye Hell uns entdeckt hat, kam sie direkt zu uns. Und sie ist so eine traumhafte und wunderschöne Frau *-* und dann auch noch so höllisch sympathisch und lustig.  Mr. Hell hat mit Faye mehr als nur Millionen im Lotto gewonnen <3. Ich habe schon mit ihr über Facebook gern geschrieben und sie schnell in mein Herz geschlossen und umso schöner war es, sie einmal persönlich zu treffen. Leute??? Ich kann euch sagen, ich habe die schönste Frau der Welt gefunden 🙂 <3. Und ich danke dir von ganzem Herzen für deine freundliche Art, deine mega tolle Lesung und das wirklich spontane und lustige Interview <3.

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Und??? Ist das nicht die schönste Frau der Welt!!?? Für mich ist sie es eindeutig. Aber genug des Schwärmens denn für uns ging  es in die erste Lesung und diese war auch direkt von M.H. Steinmetz. Leider wurde seine Lesung durch die Veranstaltungen auf der Panelbühne gestört, da diese nicht nur im selben Raum, sondern auch in dem selben Teil nur eine Etage tiefer war. Das hat leider schon genervt, da man dann den Lesenden schwer verstehen konnte und sich dann nicht gut in die Handlung wiederfinden konnte. Trotz allem war die Lesung wirklich interessant und lustig. Ich sag ja nur Leatherface, weswegen eine gute Bloggerkollegin und zugleich auch Freundin und ich uns so kugeln mussten vor Lachen.

Wie sagt man so schön nach der Lesung ist vor der Lesung, oder? Deswegen haben wir dann der Lesung von Faye Hell um 15 Uhr gelauscht. Sie hat uns aus „Töte Götter“und „Rigor Mortis“ vorgelesen und…. wow. Ich habe noch in keiner Lesung gesessen, in der der Autor wirklich mit dem Geschriebenen zu eins wird. Faye war mit vollem Herzblut und Leidenschaft dabei und es war einfach traumhaft ihr zuzuhören. Sie hat die Gefühle und Gedanken ihrer  Figuren so unglaublich toll und glaubwürdig herüber gebracht. Vor allem habe ich es geliebt, dass sie das Geschehen auch mit Gesten  veranschaulichte. Sie war wirklich in ihrem Element und es war einfach unbeschreiblich schön ihr dabei zuzusehen. Die Lesung war trotz der lauten Geräuschkulisse im Hintergrund einfach toll, mit viel Leidenschaft und Gefühl und wirklich interessant.

Geflasht und begeistert von der Lesung bat ich Faye Hell und M. H. Steinmetz um ein spontanes Live-Interview und auch gern zusammen, weil es doch lustiger ist mit zwei Autoren gleichzeitig ein Interview zu führen. Und dank der wirklich tollen, gelassenen, verrückten und lustigen Art der beiden war dieses Interview einfach so genial und hat richtig Spaß gemacht. Ein Erlebnis, das ich nie mehr vergessen werden. Ich kann euch beiden dafür gar nicht genug danken ❤ <3.

Bis zur letzten Lesung hatten wir noch etwas Zeit, so dass wir uns wie zwischendurch auch noch einmal die Stände der Händler und die Stargäste angeguckt haben. Und wen treffen wir bei Eric Roberts??? Den richtig coolen und netten Reporter und Kino-Experte von RTL WEST Parviz Khosrawi. Ich muss sagen, ich finde ihn einfach nur cool und freue mich wahnsinnig darüber, dass er sich für ein Interview (also ich darf ihn Fragen zuschicken, die er mir beantwortet) bereit erklärt hat. Hach ist das toll *-*.  Aber nicht nur die tollen Autoren und Parviz habe ich getroffen, sondern habe auch eine tolle Leserin endlich mal persönlich getroffen und auch den lieben Markus  Lawo wiedergesehen.

Und zum krönenden Abschluss haben Thomas Williams, Faye Hell und M.H. Steinmetz „Ghost Stories of Flesh and Blood“ vorgestellt und auch schon etwas aus ihren Geschichten vorgelesen. Eine toller Mix und so schaurig schön, dass man sofort das Buch kaufen und lesen wollte. Allerdings gab es leider noch nicht die Printausgabe, so dass ich mich noch etwas gedulden muss. In diesem Sinne war es schön einen für mich persönlich neuen Autor mit Thomas Williams kennengelernt zu haben, dessen Schreibstil schon sehr interessant klingt. Ich bin echt gespannt, was mich bei Ghost Stories erwartet.

 

Wie Ihr gemerkt habt, ging es mir persönlich mehr um das Lesecafè und den Autoren von “ Written in Blood“ und eher weniger um die Stars. Im Gegensatz zu anderen Cons waren aber die Preise für Fotos und Autogramme der Stars recht angemessen und nicht überteuert. Natürlich ist es aber interessant die Menschen, die man nur aus Filmen kennt endlich mal real und wenn nicht sogar ohne Maske zu sehen. Es war schön Mat Fraser wiederzusehen, da ich ihn wegen American Horror Story mag und ihn schon auf der Dark Zone 2016 gesehen habe. Und als Hatchet-Fan war es natürlich auch richtig cool mal den Mann hinter der Maske zu sehen. Und eigentlich sieht er ja ganz nett aus :D.  Auch Autogrammjäger mussten hier nicht allzu lang für Autogramme anstehen.

Die Essensauswahl und Preise waren wirklich gut…nur leider waren die Getränke etwas teuer. Aber na gut, man kann ja nicht alles haben :D. Ich persönlich hatte einen wundervollen Tag mit unglaublich lieben und hammermäßigen Menschen, denen ich allen von Herzen danke. Für den Eintrittspreis bietet die Con schon viel, aber leider muss etwas in der Organisation bezüglich der Lesungen und der Panelbühne unbedingt etwas passieren. Wenn beide in einem Raum und dann auch noch in der gleichen Ecke stattfinden, ist es für die Besucher der Lesungen wirklich nervig die Geräuschkulisse der Panelbühne zu hören, weil man teilweise dann trotz Mikrophon und Lautsprecher den Lesenden nicht verstehen kann. Ansonsten finde ich „House of Horrors“ klasse und freue mich, dass die Veranstalter auch Autoren aus dem Horrorbereich eine Chance geben, sich zu präsentieren und hoffe, dass dies in Zukunft weiter geführt wird.

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