Nekro Romantik by NoName

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*Leichenliebe, Leichenliebe ❤ …* sing*

Oh ihr seit ja auch schon da :=). Wie ihr sicherlich merkt, habe ich gerade einen richtigen Ohrwurm von einem Lied namens Leichenliebe. Leichenliebe??? Hat die jetzt einen Knall??!!, fragt Ihr Euch sicherlich. Nein hab ich nicht, denn durch einen guten Freund bin ich in den Besitz des Albums Nekro Romantik von NoName gekommen und damit auf ein mir unbekanntes Musikgenre nämlich „Horrorcore“ gestoßen.

Doch was genau ist Horrorcore? Ja genau das wusste ich auch nicht und habe mal Onkel Google gefragt und folgende Definition erhalten:

Horrorcore ist ein Subgenre des Hip-Hop. Diesem Stil zugeordnet werden Rap-Künstler, die in ihren Texten morbide Themen behandeln. Oft sind die Szenarien Horror- oder Splatterfilmen entliehen und handeln von Mord, Suizid, Nekrophilie, Satanismus und/oder Vergewaltigung. Häufig werden Lieder mit Horrorfilm-typischen Musik- und Geräusch-Samples unterlegt. Dadurch ergeben sich Ähnlichkeiten zum Horrorpunk. Horrorcore-Künstler sind entsprechend ihrer makabren Texte meist eher im Untergrund tätig. Während die Gruppen früher vor allem aus den USA kamen, verbreitet sich Horrorcore heute auch in Europa. In Anlehnung an die thematische Nähe zu Death Metal wird Horrorcore auch als Death Rap bezeichnet.“
Quelle: (Wikipedia)

Ich hoffe ihr seid jetzt schlauer als vorher :D. Anfangs, bevor ich mir das Album angehört habe, hatte ich Bedenken. Denn mit Hip Hop und Rap kann man mich jagen. Ich mag die beiden Genres überhaupt nicht :D.  Aber durch die Auflistung der Themen, über die meist die Musik und Texte der Horrorcore-Künstler handeln, wurde ich doch schon neugierig. Bekanntlich lese ich ja auch hauptsächlich Bücher mit dieser Thematik und war schon sehr gespannt, wie die makabren Texte mit Musik harmonieren. Auch einzelne Titel des Albums klangen sehr interessant.

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So CD  in den Player, Kopfhörer auf, Lautsprecher aufdrehen, zurücklehnen und jetzt nur noch Musik starten und ihr mit Sinn und Verstand lauschen. Genießen wir mal ein wenig Nekro Romantik :).
Und …
Wow, schon mit den ersten Tönen des Intros schafft NoName die düstere und unheimliche Atmosphäre entstehen zu lassen. Wenn man dann noch die Augen schließt und die Seele einfach baumeln lässt, kann man sich sehr gut eine typische Horrorszene vorstellen, in der man sich gerade selbst befindet. Auch die weiteren Tracks wurden mit passenden Musikelementen und typischen Horror-Geräusch-Samples unterlegt, die perfekt mit den Liedtexten harmonieren. NoName nimmt dabei jedoch kein Blatt vor dem Mund und spricht alles offen aus, wie es in dem Horrorgenre bekannt ist. Das gefällt mir besonders gut. Generell fand ich als Horror bzw. Hardcore-Horrorfan die Texte sehr interessant und konnte an wenigen Stellen auch etwas Sozialkritik herausfiltern. Ich muss zugeben, NoName kann auch richtig gut rappen und seine Stimme passt sehr gut zu seiner Musik. Auch die Personen, die am Album mitgewirkt haben, wurden an den passenden Stellen eingesetzt. Im Großen und Ganzen ein gelungenes und richtig gutes Album von NoName. Also reinhören –  wenn nicht sogar kaufen. Es lohnt sich! Mir persönlich gefiel besonders der Track Leichenliebe.

Vorsicht, für manche können die Texte oder auch generell die Musik zu hart sein. Auch wenn die Texte über Gewalt etc. handeln, sind diese immer noch fiktiv und dienen nur der Unterhaltung. NoName möchte mit seiner Musik und seinen Texten weder Gewalt verherrlichen noch zur Nachahmung anregen.

Na neugierig geworden? Dann hört doch einfach mal rein unter:
https://www.youtube.com/watch?v=pvwGp6j68NA

Oder stöbert doch mal auf seiner Facebookseite etwas herum, unter:
https://www.facebook.com/theoriginalnoname/

Zuletzt bedanke ich mich recht herzlich bei Marvin Buchecker, der mir diese CD geschenkt hat und mich somit dem Horrorcore näher gebracht ;). Vielen, vielen Dank 😉

Danke auch an NoName für den Ohrwurm Leichenliebe ;D

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