12 Monate Angst – Düstere Geschichten herausgegeben by Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser

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Klappentext / Handlung

Zwölf Monate voller Düsternis, zwölf Monate voller böser Überraschungen, namenloser und blutiger Schrecken, atemberaubender Verfolgung, übersinnlichen Grauens, bösen Zaubers und Verzweiflung erwarten Sie zwischen den Buchdeckeln dieser Kurzgeschichtensammlung. Doch auch Nachdenklichkeit und tiefe Gefühle finden ihren Platz in den Geschichten, die nicht immer ganz so düster sind, wie es auf den ersten Blick scheinen mag.

Lassen Sie sich fesseln von zwölf Erzählungen, in denen sich die Autoren dem Thema „Angst“ auf vielfältige Weis genähert haben – angesiedelt innerhalb der zwölf Monate eines Jahres.

Als besonderes Extra steuert Bestsellerautor Markus Heitz mit einer zusätzlichen Geschichte seine ganz eigene Interpretation des Themas „Angst“ im Rahmen eines völlig neuen  dreizehnten Monats bei …

Quelle: (Klappentext, Verlag Torsten Low)

Handlung:
Da „12 Monate Angst“ eine Anthologie ist, kann man eigentlich nicht viel über die Handlung der einzelnen Kurzgeschichten ohne zu Spoilern preisgeben. Was ich euch aber sagen kann, dass  euch sogar 13 Monate des Grauens und Gruseln erwarten u.a. mit Hexen, Monstern, unbegreiflichen und unerklärlichen Phänomenen und Geistern.

 

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Meine Einschätzung

„12 Monate Angst“ ist eine Anthologie mit Geschichten zum Gruseln, die von Vanessa Kaiser und Thomas Lohwasser herausgegeben und im Verlag Torsten Low erschienen ist. Das besondere an diesem Buch ist, dass es 13 Gruselgeschichten gibt, wobei 12 dieser Geschichten jeweils einem Monat eines Jahres zugeordnet sind und die 13. Geschichte als  zusätzlicher literarischer 13. Monat geschrieben wurde. Alle Kurzgeschichten finden sich im Bereich des Horrors und auf dessen unterschiedlichste literarische Art und Weisen und Varianten wieder, was besonders gut zu den verschiedenen Jahreszeiten eines Jahres passt. Es erwartet den Leser eine Reise in die Welt des Horrors mit unheimlichen und unerklärlichen Phänomenen, schaurigen Kreaturen und Monstern, Hexen und vieles mehr. Auch der Cthulhu-Mythos, das A und O eines Horrorfans, wird hier in einer Kurzgeschichte aufgegriffen. Allerdings ist die 13. Geschichte „Neulicht“, die von dem Bestsellerautor Markus Heitz verfasst wurde, schon eher eine gruselige märchenhafte Geschichte, die auch dem Genre Fantasy zuzuordnen ist. In meinen Augen ist diese Geschichte auch die einzige, aus der man einen eigenen Roman schreiben könnte, weil man sich am Ende fragt, wie es wohl weitergehen würde.

Abgesehen von Markus Heitz sind sowohl Autoren, die im Horror- und Phantastik-Genre bekannt sind, als auch unbekannte Autoren an der Entstehung dieser Anthologie beteiligt gewesen. Außer Markus Heitz kannte ich persönlich jetzt keinen Autor und habe daher auch keine große Erwartungen oder besondere Ansprüche gehabt. Die einzelnen Geschichten sind flüssig, präzise und klar geschrieben. Jeder Autor bzw. jede Autorin hat seinen eigenen Stil und seine eigene besondere Erzählweise, so dass man entweder richtig gefesselt von einer Geschichte ist oder auch nicht und sie einfach nur liest. Dennoch wurde in jeder für Spannung gesorgt und in der ein oder anderen auch für Humor, auch wenn es sich hierbei des Öfteren um schwarzen Humor handelt. Besonders gut gefiel mir, dass jede Geschichte bzw. jeder Monat mit einer Illustration von Jörg Kleudgen eingeleitet bzw. begleitet wurde, die vom Motiv her wirklich gut zur Geschichte sowie zu dem Monat passte und die unheimlich schaurige Atmosphäre wiedergab. Im Groben und Ganzen ist „12 Monate Angst“ eine interessante, ansprechende und abwechslungsreiche Anthologie, in der jede Kurzgeschichte seine eigene Grusel- und Schreckmomente, in denen es teilweise auch ziemlich blutig zur Sache geht,  aufweist.  Es gibt Geschichten, die mich wirklich begeistern konnten und natürlich gibt es auch Geschichten, die mich jetzt weniger fasziniert haben.  Mein Favorit unter allen Geschichten ist wie erwartet „Die Ritter der Tafelrunde“, da sie mich jedes Mal an Stephen Kings „Es“ erinnert. Eigentlich bin ich überhaupt kein Fan von Stephen King aber „Es“ ist einer der wenigen Horrorromane und auch Filme von ihm, die mich richtig begeistert haben. Zudem bin ich ein großer Pennywise-Fan und würde gern so einen schönen knallroten Ballon erhalten ;D.  Abschließend finde ich auch das Cover zu der Anthologie ziemlich gut, da die Gestaltung wirklich passt.  Motiv und Farben wirken hier ziemlich harmonisch und verdeutlichen die unheimliche, schaurige und düstere Atmosphäre.

Fazit / Wertung

„12 Monate Angst – Düstere Geschichten“ ist eine wirklich ansprechende, interessante und abwechslungsreiche Anthologie, in der jede Geschichte ihre eigenen Grusel- und Schreckmomente aufweist. Der Horror tritt hier in verschiedenen Arten und Weisen auf, so dass jeder Leser auf seine Kosten kommen müsste. Einige Geschichten wirken eher harmlos und nicht ganz so unheimlich, während andere Geschichte voll ausschöpfen und mit vielen Schreckmomenten aber auch mit Blut strotzen. Mir persönlich gefiel besonders die Geschichte „Ritter der Tafelrunde“ aufgrund einiger Ähnlichkeiten zu Stephen Kings „Es“.

Diese Buch ist allen Horrorfans, die nicht unbedingt Splatter erwarten, und allen Leuten, die Gruselgeschichten mögen, zu empfehlen.

Ich vergebe 8,5 skull-and-crossbones-fake-tattoos-j von 10  skull-and-crossbones-fake-tattoos-j

Zur Info:
Meine Wertungspunkte vergebe ich in Totenköpfen von 1-10, wobei 1 sehr schlecht und ununterhaltsam und 10 entsprechende sehr empfehlenswert und unterhaltsam ist.

Zu guter Letzt bedanke ich mich recht herzlich bei dem Verlag Torsten Low für die Zurverfügungstellung eines Rezensionsexemplars und dem damit mir gegenüber entgegengebrachten Vertrauen.
Diese Tatsache beeinflusst aber in keinster Weise mein persönliches Leseempfinden.

 

Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Low, Torsten (23. März 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3940036420
  • ISBN-13: 978-3940036421
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 2,3 x 18,5 cm

Mit Geschichten von:

Januar: Tobias Bachmann mit „Januarödnis“
Februar: Matthias Töpfer mit „Waffenbrüder“
März: Jan-Christoph Prüfer mit „Der Mann im Moor“
April: Gebrüder Thot mit „Vom braven Wenzel und der Hexe“

Mai: Vanessa Kaiser & Thomas Lohwasser mit „Die Ritter der Tafelrunde“
Juni: Vanessa Kaiser & Thomas Lohwasser mit „Eine rationale Entscheidung“
Juli: Thomas Karg mit „Cthulhus Erwachen“
August: Oliver Plaschka mit „Die Grenze“
September: Dieter Winkler mit „Blutrausch“
Oktober: Jan-Christoph Prüfer mit „So ist das Leben“
November: Jörg Kleudgen mit „November“
Dezember: Markus. K. Korb mit “ Blutiger Schnee“
Markus Heitz mit „Neulicht“

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